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Wurfplanung


Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir wirklich in die Zucht einsteigen sollen. Schließlich bedeutet das neben einigem an Arbeit vor allem auch eine große Verantwortung, die Welpen anschließend in wirklich gute, fürsorgliche Hände abzugeben. Schließlich sind gerade Collies sehr sensible Hunde, die zwar eine konsequente, aber doch sehr liebevolle Erziehung und Pflege brauchen. Und natürlich wollen wir nicht, dass sich einer unserer Hunde später angebunden an einem Leitpfosten an der Autobahn wiederfindet.

Aber auf der anderen Seite wäre es sicher mehr als schade, wenn wir auf dieses bestimmt auch sehr schöne Erlebnis eines Wurfes verzichten würden.

Wir haben in unserem Wohnsitz mit schönem Garten auch die häuslichen Gegebenheiten, um in die Zucht einzusteigen. Wir sind übrigens Mitglied im Allgemeinen Rassehunde Club Deutschland e.V. Bestärkt in den Zuchtüberlegungen wurden wir auch von Freunden, Züchterkollegen und schließlich auch unserem Tierarzt, der meinte, dass es unheimlich schade wäre, wenn wir diesen Schritt nicht gehen würden. Ganz wichtig ist es uns, dass die Welpen im Haus mit uns zusammen aufwachsen und nicht etwa in einem Zwinger oder einer separaten Welpenhütte im Garten. Schließlich sollen sie von klein auf integriert sein in ein Familienleben und auch mit den üblichen Umweltgeräuschen schonend vertraut werden.

Eigentlich hätten wir es gerne gehabt, mit Cheyenne, die eine feine Ahnentafel hat und natürlich zur Zucht zugelassen ist, eine Zucht auzubauen. Die Voraussetzungen waren eigentlich auch bestens, denn unsere Cheyenne ist HD- und ED-frei, d.h. ohne Hinweise auf Hüftgelenks- oder Ellbogendysplasie und sie ist CEA-frei und MDR1 +/- getestet.

Leider aber haben bei Cheyenne zwei Deckversuche im Februar und August 2010 nicht geklappt. Nachdem die beiden Deckversuche mit unterschiedlichen Rüden erfolgt sind, liegt es offenbar leider an unserem Sonnenschein. Ob es anatomische Gründe dafür gibt oder aber sie auch hiermit schlechte Erinnerungen verbindet, wissen wir nicht. Wir haben lange mit uns gerungen, ob wir noch einen weiteren Versuch wagen sollen. Aber wir sind zu dem Schluss gekommen, zu akzeptieren, dass Cheyenne - aus welchen Gründen auch immer - sich nicht decken lässt. Wir hätten es uns auch nie und nimmer verziehen, wenn eine gewissermaßen erzwungene Schwangerschaft zu Komplikationen geführt hätte, die Cheyenne oder den Welpen geschadet hätten. Absolut schade drum, aber wenn es nicht sein soll, soll es eben nicht sein...

Vielleicht haben wir mit Candy einmal das Glück, einen Wurf erleben zu dürfen, aber das steht jetzt noch in den Sternen. Aber die Hoffnung geben wir nicht auf! Candy hat seit November 2011 ihre zweite Läufigkeit hinter sich, und wir werden in den nächsten Wochen die erforderlichen Untersuchungen durchführen lassen, um sie dann (hoffentlich) zur Zucht anmelden zu können. Und dann schauen wir einfach mal, was das Jahr 2012 so mit sich bringt...

Sobald sich da etwas tut, teilen wir es hier mit - versprochen!!!